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Presseberichte

07. Oktober 2009

CAP-Markt: Alle sind gespannt

Ein Nahversorger, in dem Menschlichkeit auf ganz besondere Weise großgeschrieben wird

"Das wird was", freut sich die Frau, die schon mal durchs Schaufenster in den künftigen CAP-Markt in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Groden lugt. "Da werden sich vor allem die älteren Leute freuen, dass sie wieder in ihrer Nähe einkaufen können."

Ebenso gespannt wie die Grodener sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach einer offiziellen Einweihung am 7. Oktober ist der Markt am Donnerstag, 8. Oktober, das erste Mal regulär geöffnet.

Eine spannende Zeit liegt dann nicht nur hinter der Lebenshilfe Cuxhaven, die hiermit ihren ersten CAP-Markt eröffnet, sondern auch hinter den Wohnstätten Cuxhaven eG. Sie setzten alles in Bewegung, um diese aussichtsreiche Unternehmung in Gang zu bringen.

OPTISCHE AUFWERTUNG

Der frühere Edeka-Markt Frese, der zuletzt vier Jahre lang leer gestanden hatte, erfuhr eine gewaltige optische Aufwertung: Die Wohnstätten ließen ein schmuckes Pultdach mit Zinkblechverkleidung aufsetzen, der Eingangsbereich wurde heller, außerdem wurde innen natürlich alles nach den Vorgaben der Lebenshilfe neu aufgeteilt und gestaltet.

Auf Marktleiterin Madeleine Pohl und ihre Stellvertreterin Angelika Brandt sowie Carina Söhl an der Kasse und Andrea Vinup kommt eine spannende Aufgabe zu. Denn die Expertinnen für den Einzelhandel werden mit einem Team zusammenarbeiten, das aus Menschen mit Behinderung besteht, die bisher in anderen Abteilungen des Werkhofs der Lebenshilfe beschäftigt waren. Sechs von ihnen sind es in der Anfangszeit, erzählt Werner Ludwigs-Dalkner, Geschäftsführer der Lebenshilfe.

RICHTIGE PERSONEN FINDEN

An die 20 Bewerbungen hatte er erhalten, als das Projekt CAP-Markt bekannt wurde - dann wurde geschaut: Wer würde wohl die Herausforderungen bewältigen können, wer kommt gut mit Menschen zurecht? Denn menschlich soll es zugehen im CAP-Markt, und das persönliche Gespräch und Service werden groß geschrieben.

Natürlich gibt es aber auch ganz handfeste Gründe, den Markt zu nutzen - die Gründe, die auch für die Wohnstätten dieses Projekt so besonders erfreulich gemacht haben: Endlich wieder ein Nahversroger in dem Wohngebiet, das die Wohnstätten in den 60er-Jahren errichtet haben.

Viele der Mieter und Eigenheimbesitzer leben hier von Anfang an, sind älter geworden, aber auch junge Familien sind zugezogen. Sie finden im CAP-Markt das nahezu komplette Sortiment für den täglichen Bedarf: Getränke, Frischobst und -gemüse, Drogerie- und Haushaltswaren, Eis und andere Tiefkühlprodukte, Tiernahrung, Zeitschriften und vieles mehr. Auf eine Frischfleischabteilung wurde mit Blick auf den örtlichen Fleischereibetrieb Nawotka bewusst verzichtet.

DIREKT MIT EINBEZOGEN

Seit in der vergangenen Woche die ersten Waren angeliefert wurden, waren die Menschen mit Behinderung direkt mit einbezogen. Tatkräftig ging es beim Einräumen zur Sache, unterstützt von Fachberatern der Edeka. Und obwohl dies mit Sicherheit eine Ausnahmesituation und eine besondere Herauforderung für alle war, lief all dies mit ungebrochener Geduld, ja sogar Fröhlichkeit. Für Werner Ludwigs-Dalkner spiegelt sich hier die Stimmung des gesamten Umbaus wider: "So eine tolle Partnerschaft wie mit den Wohnstätten habe ich noch nicht erlebt."

Ein Kompliment, das Jürgen Garms, Vorstandsvorsitzender der Wohnstätten, gerne zurückgibt: "Die Vertrauensbasis zur Lebenshilfe hat einfach gestimmt."

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