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Presseberichte

13. Juli 2009

Ein gutes Jubiläums-Ergebnis erzielt

Wohnstätten Cuxhaven eG kauften 120 Wohnungen dazu und schauen "voller Optimismus und mit Zuversicht nach vorn"

Über ein wiederum gutes Jahresergebnis freute sich jüngst die Vertreterversammlung der Wohnstätten Cuxhaven eG. Trotz des Ankaufs von einer Gewerbeimmobilie und von 120 Wohnungen wurde im Jahr des 100-jährigen Bestehens ein Jahresüberschuss von rund 240 000 € erzielt.

Matthias Kröncke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, begrüßte die Mitglieder der Vertreterversammlung im Versammlungsraum der Hauptfeuerwache. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Bericht des Vorstandes über das vergangene Jahr.

Das, so Vorstandsvorsitzender Jürgen Garms, durch das 100-jährige Genossenschaftsjubiläum geprägt war. Die Wohnstätten Cuxhaven verzichteten auf eine große Feier, stießen stattdessen mit ihren Mietern und Mitgliedern an und investierten durch eine großzügige Spende in die Bildung junger Menschen.

Doch die Genossenschaft bewies auch noch Vitalität und Handlungsfähigkeit. So wurde 2008 eine Gewerbeimmobilie in Groden gekauft, für die jetzt eine Nutzung vereinbart wurde, und von der Baugenossenschaft Deutsches Heim-Union eG Hamburg insgesamt 17 Häuser mit 120 Wohnungen. Damit bewirtschaftet die Genossenschaft Ende 2008 insgesamt 1766 Mieteinheiten auf eigene Rechnung.

Verursacht durch den Zukauf erhöhte sich die Bilanzsumme zum Schluss des Geschäftsjahres 2008 um 4,4 auf 31,6 Mio. €. Damit verbunden war ein Anstieg der Investitionen von 1,9 auf 6,1 Mio. € - im wesentlichen hervorgerufen durch die Zukäufe (4,2 Mio. €). Die Instandhaltungsaufwendungen erreichten 2008 mit 1,2 Mio. € Vorjahresniveau.

Garms: "Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 240 000 € präsentieren wir zum wiederholten Mal in Folge ein gutes Jahresergebnis, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Unsere nachhaltige Geschäftspolitik mit den Schwerpunkten der Konsolidierung und der steten Konzentration auf das Kerngeschäft haben sich ausgezahlt. Deshalb blicken wir auch in schwierigen Zeiten voller Optimismus und mit Zuversicht nach vorn."

Die Vertreterversammlung folgte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Verwendung des Jahresüberschusses 2008. Danach werden 25 000 € in die gesetzliche Rücklage eingestelt, eine Dividende von 4 % ausgeschüttet und 155 000 € der Bauerneuerungsrücklage zugewiesen. Das Eigenkapital wuchs im Berichtsjahr um 316 000 € auf insgesamt 8,6 Mio. €. Eine gute Eigenkapitalausstattung hält der Vorstand besonders in schwierigen Zeiten aus Gründen einer reibungslosen Liquiditätsbeschaffung für weitere Investitionen für unverzichtbar.

Qualität statt Quantität

Getreu ihres Grundsatzes "Qualität statt Quantität", so Jürgen Garms, habe die Genossenschaft die Aufwertung ihres Haus- und Wohnungsbestandes "konsequent fortgesetzt". Der Vorstandsvorsitzende zählte unter anderem auf: Einzelwohnungen modernisiert und instand gesetzt, das Wohngebäude Brahmsstraße 4 generalüberholt, Dachböden gedämmt, zentrale Heizungsanlagen erneuert, Wohnungswasserzähler in die neu erworbenen Häuser eingebaut, Treppenhäuser saniert und rückkanalfähige TV-Anlagen hergestellt.

Nach Feststellung des Jahresabschlusses und Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresgewinns erfolgten Wahlen zum Aufsichtsrat. Turnusgemäß schieden Birgit Meißner und Helmut Oberrauner aus. Helmut Oberrauner wurde erneut gewählt, für Birgit Meißner rückte Hans-Georg Kohl in das Gremium.

Internetauftritt

Im vierten Quartal 2008 ging der Internetauftritt der Wohnstätten Cuxhaven online. Mieter finden Ansprechpartner, Notdienste, Dokumente aber auch einen "Marktplatz" unter www.wohnstaetten-cuxhaven.de

TV-Anlagen

Fernsehen war gestern, Multimedia ist heute. Mit der Digitalisierung von Breitbandkabelnetzen können Mieter heute aus zahlreichen Hörfunk- und Fernsehprogrammen auswählen und gleichzeitig im Internet surfen und telefonieren. Fachleute sprechen von "Triple-Play" und "rückkanalfähigen Gemeinschaftsantennenanlagen". Die Wohnstätten Cuxhaven eG werden nach und nach ihren kompletten Wohnungsbestand entsprechend hochrüsten, erfuhren die Mitglieder der Vertreterversammlung, viele Häuser seien bereits umgerüstet.

Rauchmelder

In Hamburg und Schleswig-Holstein gibt es für Neubauten bereits eine Rauchmelder-Pflicht, teilweise müssen auch Altbauten nachgerüstet werden. Wohnstätten-Geschäftsführer Jürgen Garms informierte die Vertreterversammlung, dass er eine entsprechende Änderung der Bauordnung in Niedersachsen bis 2013 erwarte. Bereits heute beschäftige sich die Wohnungsbaugenossenschaft mit diesem Thema. Dabei gehe es beispielsweise auch um die Fragen, ob die Geräte verplombt werden sollen oder die Rauchmelder auch bei dem für Menschen nicht spürbaren aber gefährlichen Kohlenmonoxyd Alarm schlagen sollen. Schließlich gilt es auch die Frage zu klären, wer die jährliche Wartung durchführt. Große Einigkeit herrscht bislang, dass eine Ausrüstung von Wohnungen mit Rauchmeldern sinnvoll ist und helfen kann, die Zahl von rund 600 Toten jährlich bei Wohnungsbränden zu verringern.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Auch wenn zum 1. Oktober dieses Jahres die "Energieeinsparverordnung 2009" (EnEV) in Kraft tritt - konkrete Auswirkungen auf das Tagesgeschäft der Wohnstätten Cuxhaven eG hat das nicht. Dennoch gab Geschäftsführer Jürgen Garms in der Vertreterversammlung einige Ausführungen zu dem komplexen Sachverhalt.

Zunächst bringt die Änderung ab Oktober eine Verschärfung des bestehenden Wärmeschutzes um etwa 30 Prozent bei Neubauten. Das gleiche gilt für Altbauten im Falle einer grundlegenden Sanierung - und würde dann auch die Wohnstätten betreffen. Garms: "Die Verbesserung der Gebäudeeffizienz ist bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt für uns ein wichtiges Augenmerk - von der optimierten Anlagentechnik über den Einsatz regenerativer Energien bis zur Dämmung der Dachböden." Weitere Verschärfungen der EnEV werde es 2012 und 2018 geben. Auch wenn keine Sanktionen vorgesehen seien, sieht Garms Handlungsbedarf, es werde Druck auf die Hauseigentümer ausgeübt. Zum einen würden keine Fördermittel der KfW bewilligt wenn die Vorgaben nicht eingehalten werden, zum anderen werden sich die Mieter dort eine Wohnung suchen, "wo sie die niedrigsten Energiekosten erwarten".

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